Weisheit der Massen; Wie viel wiegt diese Kuh wirklich?

"Wer Social Media regelmäßig nutzt, weiß bereits: Die sogenannte Weisheit der Crowd ist oft enttäuschend. Doch oft entsteht die Vorstellung, dass wir kollektiv klüger sind als individuell."

Het klassieke "Wisdom of the Crowds"-experiment werd in 1906 uitgevoerd door Francis Galton, een neef van Charles Darwin. Hij trok naar een dorpskermis en loofde een prijs uit voor diegene die het gewicht van een os kon raden. Dat lukte niemand, ook niet de aanwezige boeren die er eigenlijk verstand van zouden moeten hebben. Het gemiddelde van alle schattingen bleek echter precies op het exacte gewicht van het dier uit te komen.

Ob dieses Experiment mehr auf Glück als auf Weisheit beruhte, ist unklar. Dies hinderte James Surowiecki nicht daran, das Beispiel in seinem Buch "Wisdom of the Crowds" im Jahr 2005 prominent zu nennen. Surowiecki argumentiert, dass eine vielfältige Sammlung von unabhängig entscheidenden Menschen wahrscheinlich bestimmte Arten von Entscheidungen und Vorhersagen besser treffen wird als Einzelpersonen oder sogar Experten. Beweis: Die Massen sind weise.

Surowiecki stellt fest, dass vier Bedingungen erfüllt sein müssen, damit kollektive Weisheit stattfinden kann. Eine Meinungsvielfalt, die auf einigen Vorkenntnissen beruhen muss, ist notwendig. Darüber hinaus wird von den Mitgliedern der Massen erwartet, dass sie unabhängig denken und sich nicht gegenseitig beeinflussen. Es muss ein Mechanismus vorhanden sein, um diese individuellen Aussagen in kollektive Entscheidungen umzuwandeln. Schließlich muss es genügend Vertrauen in die guten Absichten aller innerhalb der Gruppe geben. Ohne all diese Voraussetzungen lauert hysterisches Gruppendenken. Vielleicht erklärt das das aktuelle Klima im Internet.

Seit der Veröffentlichung von "Wisdom of the Crowds" gibt es wahrscheinlich genauso viele Studien, die Surowieckis These unterstützen, wie diejenigen, die sie untergraben. Auch das Experiment mit dem Ochsen wurde in diesem Jahrhundert mehrfach wiederholt. Es stellte sich heraus, dass Bauern und Metzger das Gewicht der Kuh viel besser erraten können als Stadtbewohner. Es scheint also mehr nötig zu sein als eine Gruppe von Menschen mit einer Meinung. Etwas Fachwissen kann nicht schaden. Meinungsverschiedenheiten und Diskussionen können zu einer besseren Entscheidungsfindung führen, aber zu viel Kommunikation macht die Gruppe als Ganzes weniger intelligent.

Was können wir mit diesem Wissen machen? Was ist, wenn die Herausforderung komplexer ist als das Gewicht eines Säugetiers zu erraten? Dies kann eine kommerzielle Entscheidung sein, die für die Zukunft des Unternehmens wichtig ist. Aber auch staatliche und andere gemeinnützige Organisationen stehen vor Herausforderungen, die nicht leicht zu lösen sind. Gerade in einem professionellen Umfeld erweist es sich als klug, die kollektive Intelligenz der Gruppe zu nutzen. Schließlich bildet das verfügbare Wissen eine gute Grundlage für eine bessere Entscheidung. Ein unabhängiges, vielfältiges Team erhöht die Chance auf eine gute Entscheidung. Fallstricke, die es zu vermeiden gilt, sind Gruppendenken und die Entführung der Entscheidung durch den zu starken Einfluss eines (un)formalen Führers.

Glücklicherweise gibt es heutzutage technische Lösungen, die diese Fallstricke vermeiden, jedem ein Mitspracherecht geben und auch die kollektive Entscheidung formulieren können. Eine Kombination aus der Intelligenz der Massen und dem intelligenten Einsatz von Support-Software führt dann zu besseren Entscheidungen und besseren Geschäftsergebnissen.

Hans Damen

Hans Damen

SPARQ360 Associate, Gastblogger

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